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Auf die Vielfalt kommt es an Mit seinem neuen Chorleiter Norbert Rzyski will sich der MGV Sängerbund auch der leichten Muse öffnen. Neben traditionellem und klassischem Liedgut werden deshalb auch Hits von Abba und den Beatles einstudiert. BOCHOLT Für einen kurzen Moment wird die Probe des MGV Sängerbundes unterbrochen. Die Stimmung ist locker, der Chorleiter Dr. Norbert Rzyski hat gerade einen Scherz gemacht. Jetzt sitzt er wieder am Flügel, hebt den Arm. Das ist das Zeichen für den Einsatz des Chores, der eifrig für sein Konzert am 17. Dezember in der Apostelkirche probt. Norbert Rzyski hat vor einigen Wochen die Leitung des Chores übernommen, nachdem sein Vorgänger Jürgen Otto dieses Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte. Der 52-Jährige ist hauptberuflicher Chorleiter. Er lebt in Voerde und kommt für die Proben einmal in der Woche nach Bocholt. Mit dem MGV Sängerbund hat er einiges vor. „Ich hole den Chor auf dem Leistungsniveau ab, wo er gerade ist“, sagt er. Studiert hat Rzyski beim Leiter der Musikhochschule Köln, Professor Müller-Heuser. Rzyski weiß, dass die Arbeit eines Chorleiters immer auch eine Gratwanderung ist. „Wir werden hart an der Qualität, an der Musik, arbeiten. Gleichzeitig soll es auch Freude machen. Bei den Proben muss es fröhlich zugehen“, sagt er. In Absprache mit den Chormitgliedern will Norbert Rzyski mit dem MGV Sängerbund andere Wege gehen und etwas neues ausprobieren. „Wir werden uns ganz bewusst auch mit moderner Musik beschäftigen. Ich weiß, dass die Sänger gefordert werden wollen. Auf die Vielfalt kommt es an, gleichzeitig muss man das Traditionelle im Blick behalten“, meint er. Deshalb wird der Chor künftig nicht nur traditionelles Liedgut singen, sondern auch Schlager, Pop-hits und Lieder von Gruppen wie Abba, den Beatles und der Münchener Freiheit. So präsentiert der Chor bei seinem Weihnachtskonzert am Sonntag, 17. Dezember, in der Apostelkirche, ein gemischtes Programm. Es werden nicht nur Adventsklassiker wie „Heilige Nacht“ oder „Der Trommlerjunge“ erklingen, sondern auch „Exoten“ wie ein Weihnachtslied von den Bahamas oder das berühmte „Jingle bells“, das sich bestens zum Mitsingen eignet. Mit dabei sind auch der MGV-Projektchor „all gener n ations“ unter der Leitung von Svetlana Kisch und Nina Stab und das Blechbläserquintett der Musikschule unter der Leitung von Michael Meldrum. Als Solistin wird die Sopranistin Svetlana Kisch das „Ave Maria“ von Schubert singen. Rzyski, der auch den erst vor anderthalb Jahren vom MGV gegründeten Projektchor „all gener n ations“ mitbetreut und berät, ist begeistert von der Arbeit mit dem MGV Sängerbund. „Das wichtigste war am Anfang die Frage, ob auch die Chemie zwischen uns stimmt“, sagt er. Dass dies der Fall ist, davon können sich die Konzertbesucher am 17. Dezember überzeugen.
Artikel zu finden im BBV - Net unter http://www.bbv-net.de/public/article/regional/berichte/bocholt/383659 |
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Mekka der ChormusikDer Sängerkreis Westmünsterland feiert sein 75-jähriges Bestehen mit einem Festakt im Brauhaus. Landrat Gerd Wiesmann betont in seinem Grußwort die „wichtige kulturelle Aufgabe“ der Chorgemeinschaft. BOCHOLT „Es ist uns eine große Ehre, dieses Jubiläum in Bocholt zu feiern. Unsere Stadt wird dadurch zum Mekka der Chormusik“, erklärte die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Feldhaar stolz. Anlass für ihren Stolz war der Festakt zum 75-jährigen Bestehen des Sängerkreises Westmünsterland. „Musik verbindet und kennt keine Grenzen. Die Sänger verzaubern die Zuhörer mit ihren Gesang. Fügen Sie dieser Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzu“, erklärte Feldhaar in ihrer Rede und spornte alle Mitglieder an, auf das 100-jährige Bestehen hinzuarbeiten. Zu Beginn der Veranstaltung im Bocholter Brauhaus intonierte der MGV Sängerbund 1885 Bocholt den Sängergruß und das Lied „Klänge der Freude“. Als Überraschung stellte der neue Familienchor „all gener(n)ations“ seine neue Sängerin Svetlana Kisch vor. Die Künstlerin wurde am Klavier von Nina Stab begleitet, als sie zwei Lieder aus ihrer russischen Heimat vortrug. „Musik und Rhythmus finden immer einen Weg in die Seele. Der Sängerkreis nimmt daher eine wichtige kulturelle Aufgabe wahr“, betonte Landrat Gerd Wiesmann in seiner Ansprache. Nach seinem Grußwort erhielt Wiesmann für seine Unterstützung die Verdienstplakette des Sängerbundes NRW in Silber. Wiesmann zeigte sich von dieser Ehrung „überrascht“ und „gerührt“. Anlässlich des Mozartjahres präsentierte der Gemischte Chor der KAB St. Paulus Bocholt den Titel „Brüder reicht die Hand zum Bunde“ und zwei weitere Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. Musikalische Beiträge gab es vom Flenderchor und vom Bocholter Kolpingchor. „Musik ist die gemeinsame Sprache aller Völker dieser Welt. Musik verbindet Länder und Kulturen“, betonte André Stinka, der als stellvertretender Landrat des Kreises Coesfeld zu Gast war. Elke Marita Stuckel-Lotz, die als stellvertretende Landrätin den Kreis Recklinghausen vertrat, lobte den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer und betonte die besonders kulturelle Bedeutung des Sängerkreises. Hermann Otto, der Präsident des Sängerbundes NRW, überreichte dem Sängerkreisvorsitzenden Willy Huvers zum 75-jährigen Jubiläum eine Ehrenurkunde. „Du hast unsere Seele damit getroffen“, freute sich Huvers, der zu Tränen gerührt war, über die Urkunde. Präsident Otto bezeichnete die Chöre des Sängerkreises in seiner Rede als „Kulturträger“. Musik ist eine Schule für das Leben und gehört zum guten Ton der Gesellschaft. Die Aufgabe im Chor fördert die Gemeinschaft, so Otto. Einen würdigen Abschluss fand der Festakt dann mit dem Auftritt vom Quartettverein Bocholt, der das Lied „Kleine Barke im Wind“ vortrug.
Artikel zu finden im BBV - Net unter http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/326564 |
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Rauschendes LiederfestDer Männergesangsverein "Sängerbund" feierte gestern sein 120-jähriges Jubiläum, und zwölf Chöre feierten mit. Sie sorgten im Garten des Brauhauses für einen unterhaltsamen Tag und musikalische Vielfalt. bocholt Die Temperaturen waren frisch, doch die Lieder erwärmten die Herzen der Zuhörer: Mit einem Jubiläumskonzert feierte der Männergesangsverein "Sängerbund" gestern im Garten des Brauhauses sein 120-jähriges Bestehen. Dass bei dem großen Rahmenprogramm - neben kulinarischen Angeboten gab es unter anderem eine Tombola und eine Ausstellung mit Requisiten aus dem Jahre 1890 - die Vokalmusik nicht zu kurz kommen konnte, dafür sorgten allein schon die zwölf Chöre, die überwiegend aus Bocholt kamen. Nachdem die Pro Campesinos die Feierlichkeiten am frühen Vormittag mit einer Messe eingeleitet hatten, ging es gleich im Zweierpack weiter: Schwungvoll eröffneten der MGV "Sängerbund" und die Harmonie Rees den Liederreigen mit "Carpe diem - Liebe das Leben" von Bühler und gaben dem musikalischen Stelldichein ein treffliches Motto. Der Soloauftritt, den der MGV anschließend mit vier Liedern geplant hatte, wurde indes von einem kleinen Zwischenfall überschattet. Kaum hatten die Männer die letzten Takte von O. Gilles "Der Musikant" vorgetragen, erlitt ein Sänger einen Schwächeanfall und musste ärztlich behandelt werden. Auch wenn somit das Lied "Ticino e vino" ausfiel - die übrigen Chöre trugen ihre Melodien so beherzt vor, dass es trotzdem ein rauschendes Liederfest werden sollte. Vielseitig zeigte sich der Kirchenchor Ewaldi und beeindruckte nicht nur bei dem jüdischen Volkslied "Havah Nagilah"(K.H.Steinfeld) durch kompakte Linien und gefühlvolle Farben. Nicht weniger als acht Weisen hatte der KAB-Chor St. Paulus mitgebracht. Besonders schön gelang dem gemischten Chor die Volksweise "Mein Vater war ein Wandersmann". Ob es nun der Flenderchor war, der alle seine Liedbeiträge a capella sang und genau wie der Quartettverein eine internationale Ausrichtung getroffen hatte, oder aber der neuformierte Projektchor, der bei dem Jubiläumskonzert seinen ersten größeren Auftritt hatte - alle Ensembles wussten durch ihre interessanten Interpretationen und ihre gesangliche Klasse zu überzeugen. Wie leidenschaftlich alle Mitwirkenden dabei zu Werke gingen, zeigte sich last but not least beim Kolpingchor. Der entführte seine Zuhörer mit den "Phantastischen Abenteuern des Don Quichote" schnurstracks ins Mittelalter und hatte auch noch einen stilgerechten Moritatenerzähler in den eigenen Reihen: Der gebürtige Spanier Fernando Zafra Garcia leitete mit prägnanten Schilderungen jedes der einzelnen Bilder ein. Die Sänger, die von Martin Helfen am E-Piano begleitet wurden, glänzten durch eine klare Tonsprache und eine nuanciert entwickelte Dynamik. Ihr feuriges Schlussbild "In der Arena zu Saragossa" hätte stellvertretend für das gelungene Jubiläumskonzert stehen können. Artikel zu finden im BBV - Net unter http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/163732 |
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Sänger zahlten eine ReichsmarkDer MGV Sängerbund 1885 ist Bocholts zweitältester Chor. Sein 120-jähriges Bestehen feiert die traditionsreiche Sangesgemeinschaft am nächsten Wochenende mit einem großen Frühlingskonzert - zusammen mit noch einem Dutzend anderer Chöre. Bocholt Das waren noch Zeiten: Genau eine Reichsmark im Monat kostete vor 120 Jahren die Mitgliedschaft im Männergesangsverein (MGV) Sängerbund. Das war 1885, als der Chor in der Gaststätte Bernhard Doeinck gegründet wurde. 33 Sänger erschienen damals zur Gründungsversammlung. Heute hat die Sangesgemeinschaft 38 Sänger und 30 passive Mitglieder. Sein rundes Jubiläum feiert der Chor am Sonntag, 12. Juni, im Brauhaus. Zur "Geburtstagsfeier" werden zwölf Chöre mit insgesamt 300 Sängern erwartet. Klar, dass an diesem Tag von allen Chören musikalische Ständchen zu hören sein werden. Schon drei Mal holte der "MGV Sängerbund 1885 Bocholt" den Titel "Meisterchor Nordrhein Westfalen". Dies in den Jahren 1980, 1986 und zuletzt 1992. Jährlich gibt der Chor etwa 15 Konzerte im In- und Ausland. Neben Volksliedern und klassischer Chorliteratur singt er auch geistliches Liedgut. Darüber hinaus pflegt er Kontakte zu anderen Chören, unter anderem auch zu denen in Rossendale. Zum Jubiläum plant der MGV Sängerbund eine eigene Ausstellung über die Vereinsgeschichte, die zurzeit von Günter Weves vorbereitet wird. Der "Chor-Archivar" kümmert sich um die Schätze des Chores, zu denen neben der Erstsatzung von 1886 und alten Briefen auch das Original-Kassenbuch von 1887 gehört. Freudig überrascht waren die Chormitglieder, als ein Sangeskamerad vor einigen Wochen auf seinem Dachboden eine verloren geglaubte Vereinsfahne von 1950 entdeckte. 1954 gründete der MGV Sängerbund übrigens einen Frauenchor, der sich allerdings zwölf Jahre später wieder auflöste. Um auch junge Menschen für die Chormusik zu interessieren, wurde erst vor einigen Wochen ein Projektchor ins Leben gerufen (das BBV berichtete). Seit fünf Jahren wird der Chor von Jürgen Otto aus Hamminkeln dirigiert, der auch den MGV Harmonie Rees dirigiert, mit dem der Sängerbund Bocholt zum Beispiel bei größeren Konzerten eng zusammenarbeitet. Vorsitzender des Sängerbundes ist Rudolf Koppers, sein Stellvertreter ist Ludger Weiß. Zu den Aktivitäten neben den Proben und Konzerten gehören unter anderem Chorreisen, Pättkestouren und der der jährliche Neujahrsempfang. Außerdem findet jedes Jahr zum Gründungstag am 12. April ein Chor-Frühstück statt. Geprobt wird immer freitags im Brauhaus. Artikel zu finden im BBV - Net unter http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/163677 |
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Chor noch ohne Namen
Was den MGV Sängerbund angeht, steht der Gründung eines gemischten Projektchores nun nichts mehr im Wege. 19 Interessenten kamen zum ersten Treffen. Die Proben des noch namenlosen Chores beginnen morgen. Bocholt Zufrieden ist der Männergesangsverein (MGV) Sängerbund mit der Resonanz beim Gründungstreffen für einen Projektchor. 19 interessierte Sänger und Sängerinnen waren der Einladung in Brauhaus gefolgt, wo sie vom MGV-Vorsitzenden Rudi Koppers begrüßt wurden. "Von Kindern bis zu älteren Erwachsenen waren alle Altersgruppen vertreten", berichtet Fritz Vering. Er ist für die technische Ausstattung des Projektchores zuständig. Am morgigen Freitag, 19 Uhr, wird der neue Chor erstmalig im Brauhaus proben. Das Problem bei fast allen Chören sei die Altersstruktur der Sänger - so auch beim MGV Sängerbund, meinte Vering. Hier liege das Durchschnittsalter der Sänger bei 65 Jahren. Mit dem geplanten Projektchor werde nun versucht, auch Jüngere für das gemeinsame Singen zu begeistern - auch, um den Fortbestand des Vereins zu sichern. Angesprochen sind Interessenten jeden Alters - auch Familien. "Hier haben Eltern mal Gelegenheit, etwas mit ihren Kindern gemeinsam zu tun", sagt Boris Vering, Schriftführer beim MGV Sängerbund. Einig waren sich beim ersten Treffen alle Beteiligten, dass das Singen in der Chorgemeinschaft vor allem Spaß machen soll, weshalb alles "ein bisschen locker" angegangen werden sollte. Die Chormitglieder suchen sich ihre Lieder, die sie einstudieren werden, selbst aus. Neben Volksliedern sollen auch englischsprachige Lieder dabei sein. Chorleiter Jürgen Otto jedenfalls freut sich schon auf die erste Probe. Großes Interesse, das wurde beim ersten Treffen deutlich, besteht auch an einer musikalischen und stimmlichen Ausbildung. Hierfür wurden der Leiter der Pro Campesinos aus Dingden, Dieter Genterschewski, und seine Schwiegertochter Margit, eine ausgebildete Sängerin, gewonnen. Jetzt sollen für den neuen Chor erst einmal ein kleines Tonstudio und mehrere Rhythmusinstrumente angeschafft werden. Auch ein Name muss noch gefunden werden. Artikel zu finden im BBV - Net unter http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/163472 |
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Internationale Chöre unterhalten ihre Zuhörer drei Stunden auf musikalisch hohem NiveauKonzert mit Klassik, Musicals und FolkloreBOCHOLT. Ein europäisches Flair erhielt das Konzert des MGV Sängerbund 1885 durch mitwirkende Chöre aus den Niederlanden und Belgien. Der Akkordeonkreis Oberhausen sorgte mit seinem über 20-köpfigen Ensemble für Tempo und weitere Abwechslung. "Gesang bringt Freu(n)de zusammen. Serenade europäischer Folklore" lautete der programmatische Titel des festlichen Konzertes, das am Samstagabend seine Zuhörer im städtischen Bühnenhaus erfreute. Im Rahmen des Jubiläumprogramms der Bocholter Städtepartnerschaften zelebrierte der MGV Sängerbund gemeinsam mit dem niederländischen Aalten Christelijk-Mannenkoor (A.C.M.), dem Bocanto Chor aus Belgisch-Bocholt und dem Akkordeonkreis Oberhausen einen abwechslungsreichen musikalischen Abend, für den es am Schluss verdienten Beifall gab. Klassische Lieder etwa von Brahms, Dvorak, Schubert, oder Schumann standen ebenso auf dem Programm wie Melodien von Musicalkomponist Lloyd Webber. Slavische Folklore sorgte für einen Hauch von Schwermut. Den Auftakt des Konzertabends machte der MGV Sängerbund, der von Jürgen Otto dirigiert wurde, dem auch die Gesamtleitung des musikalischen Abends oblag. Dabei präsentierte sich der Männerchor einmal mehr als homogener Klangkörper, der den einzelnen Liedern hübsche Akzente gab und obendrein mit verschiedenen Schmankerln zu gefallen wusste - etwa mit dem Stück "Wo die Wolga fließt" oder dem Zyklus aus "O Marina", hierbei wurde der Vhor allerdings vom Akkordeon-Ensemble unterstützt. Auch der A.C.M. unter Leitung von Marco Huesinkveld brachte ein beachtliches Stimmvolumen zu Gehör. Aber er brachte auch gleich doppelt so viele Sänger mit auf die Bühne wie der MGV. Manchmal griff der Chor auch auf Klavierbegleitung zurück, etwa beim besonders gelungenen "Alles wat ademt". Einzig die verschiedenen Soli gerieten etwas schwächlich. Allerdings braucht es auch ziemlich viel Kraft, um im Stadttheater stimmlich wahrgenommen zu werden. Der Akkordeonkreis Oberhausen brachte nach dem ruhigeren Repertoire der Chöre ordentlich Tempo auf die Bühne. Dirigent Heinz Kruza hatte formidable Stücke für den Auftritt herausgesucht. Besonders der "Novitango" von Tango-Legende Astor Piazzolla sorgte für dramatische Spannung im Städtischen Bühnenhaus. Das Ensemble zeigte leider in den leisen Passagen manchmal Schwächen. Der Bocanto Chor aus Belgien unter Leitung von Jos Paumen - es war der einzige gemischte Chor an diesem Abend - sorgte somit auch für hellere Klänge und rundete den konzertanten Abend ab, der seine Besucher rund drei Stunden auf musikalisch hohem Niveau unterhielt.VERA TIMOTIJEVIC Artikel zu finden im BBV - Net unter Url: http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/153939 |
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Jahresversammlung beim Männergesangsverein Sängerbund/Vorsitzender im Amt bestätigt/Ehrungen:Zwei Sänger sind seit 50 Jahren dabeiBOCHOLT (st). "Was lange währt..." könnten sich die Mitglieder des Männergesangvereins "Sängerbund" 1885 auf ihre Fahnen schreiben, denn in punkto Vereinstreue sind sie kaum zu übertreffen. Das wurde auch auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung am Freitagabend in der Gaststätte "Matschke" deutlich, die stimmgewaltig mit dem Lied "Grüß Gott mit hellem Klang" eröffnet wurde. Goldmedaillen Anschließend sprach Bocholts stellvertretende Bürgermeisterin Christel Feldhaar die Vereinsehrungen aus. Eine Goldmedaille für ihre 50-jährige Mitgliedschaft beim MGV "Sängerbund" erhielten jeweils Günter Reichstein und Kurt Grundmann. Reichstein wirkt darüber hinaus seit 65 Jahren beim Deutschen Sängerbund mit. Eine silberne Nadel ging an Heinz Frieg, der nunmehr seit 25 Jahren dem Verein angehört. Für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit beim MGV erhielten Norbert Zimmermann, Johann Langenbrink und Josef Evertz jeweils eine Ehrenurkunde. Bei seinem Jahresrückblick 2001 hob der erste Vorsitzende Rudolf Koppers besonders die Konzerte hervor. So wirkte der Männergesangsverein am 10. März beim Sängertag des Sängerbundes Westmünsterland mit und führte im vergangenen Mai mit dem Jugendblasorchester und den "Scout Group Rossendale" im Bocholter Bühnenhaus ein Gemeinschaftskonzert durch. Neben dem Konzert zum 70-jährigen Bestehen des Vennehofes Borken und dem Sommerfest im Freizeitheim am Rosenberg stellten die beiden Weihnachtskonzerte in der Apostelkirche und in Rees echte Höhepunkte dar. Zufrieden mit dem künstlerischen Pensum zeigte sich auch Dirigent Jürgen Otto: Kein Wunder, denn die 47 aktiven Sänger des MGV waren im Jahr 2001 mit insgesamt 16 Konzerten mehr als ausgelastet. Das diesjährige Probenmotto lautet deshalb: "Mehr Klasse statt Masse", außerdem soll die musikalische Feinarbeit forciert werden. Otto wies auch auf den 5. Oktober hin, wenn der MGV im Bühnenhaus Bocholt mit den Gesangskollegen aus Belgisch Bocholt und Aalten gemeinsam auftreten wird. Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurde Rudolf Koppers nicht zuletzt wegen seiner "vorbildlichen Vorstandsarbeit" in seinem Amt bestätigt. Ludger Weiß wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden und Pressesprecher des Ver 2001: 16 Konzerte eins bestimmt. Die weiteren Wahlergebnisse: Schriftführer sind Boris Vering und Hans Spandern, die Kasse wird von Heinz Frieg und Edmund Fiege geführt. Herbert Veurendjes und Günter Wevers avancierten zu Notenwarten. Den Musikausschuss werden künftig Fritz Vering, Herbert Plaßmann, Hermann Wendring und Werner Oenning bilden. Nach einem Vereinsbeschluss sollen sämtliche dieser ehrenamtlichen Posten künftig für drei Jahre bekleidet werden. Artikel zu finden im BBV - Net unter Url: http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/149874 |
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Konzert mit englischen und deutschen Vertretern"Musikalisches Europa" mit einigen amerikanischen NotenBOCHOLT. Die Zusammenarbeit, die unter der Fahne der "Europäischen Union" hochgehalten wird, wurde in bescheidenem (aber nicht weniger überzeugendem) Umfang durch das Auftreten deutscher und englischer Musiker demonstriert. Im Stadttheater gaben das Jugendblasorchester der Musikschule, der MGV "Sängerbund" und "The Rossendale Scout Group Band" ein Konzert - unter dem Motto "Die Stadt Bocholt präsentiert musi Musikalisches Europa kalisches Europa". Dass in das Programm auch einige amerikanische Noten eingeschlichen waren, soll man den Zusammenstellern verzeihen: es trug wesentlich bei zu dem bunten melodischen Strauß. Die jugendlichen Bläser unter der Leitung von Bodo Biermann brillierten im schneidigen "Martenizza", wo Tuba und Glockenspiel jedes Mal ein Thema einleiteten. Schön erklangen die Melodien aus dem Musical "Elisabeth" mit dem fast dissonanten Flöten-Intro, den süßtönenden Klarinettenpartien und der Walzerparodie. Die Zugabe mit italienischen Popsongs erntete großen Beifall. Begleitet von Georg Mersmann am Flügel tauchte der Sängerbund in das deutsche, amerikanische und italienische Repertoire. Das witzige venezianische Volksliedchen "Der Hahn von Roveto" bekam eine köstliche Interpretation (und wurde als Zugabe wiederholt). Besonders gelungen und in wunderbarem Arrangement - vor allem in dem gefühlvollen "Gewöhnt an ihr Gesicht" - brachten die Männerstimmen die Auswahl aus "My fair Lady" unter der Leitung von Jürgen Otto. Die Musiker der "Rossendale Scout Group Band" traten in ihren Scoutuniformen auf und überraschten sofort mit dem unverkennbaren englischen "Brassband-Sound". Vier Tieftrommeln und ein Beckenpaar eröffneten ihr Auftreten. Temperamentvoll wurde der Marsch "Lodestar" skandiert. In der Ouvertüre "The Impressario" fiel die bewundernswerte Instrumentation auf. Zwei junge Trompetensolistinnen ließen sich hören. Die Paraphrase über Gershwins "I got rhythm" erklang ebenso ansteckend wie das berühmte (Sinatra!-)Lied "New York, New York" funkensprühend war. Der energische Dirigent verlockte das Publikum zum Klatschen und Gestikulieren. Ein Tutti konnte nicht ausbleiben. Überfüllte Bühne Auf der überfüllten Bühne schwang Jürgen Otto den (imaginären) Taktstock über allen Ausführenden und erreichte einen herrlichen, gesättigten Klang in zwei Märschen. Dankesbezeigungen, Blumen und ein Erinnerungsgeschenk für die englischen Gäste beendeten das interessante Konzert. Für Gäste und Gastgeber trat nach dem Konzert im Foyer eine litauische Volksmusikgruppe auf. JOOP VAN LEEUWEN Artikel zu finden im BBV - Net unter http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/145154 |
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MGV "Sängerbund" Bocholt feiert 115-jähriges BestehenMotto des Festkonzertes ist "Jeder auf seine Weis´"BOCHOLT (pam). Eigentlich ist es ja kein richtiges Jubiläum, das 115-jährige Bestehen des MGV "Sängerbund" 1885 Bocholt. Dass der Chor am Samstag, 4. November, um 19.30 Uhr mit einem großen Festkonzert im Stadttheater aber trotzdem feiert, hat mehrere Gründe. "Wir wollen ein Zeichen setzen, denn es ist außergewöhnlich, dass einen Gemeinschaft so lange zusammenhält", sagt Rudolf Koppers, erster Vorsitzender des MGV. Der "Sängerbund" möchte aber auch seinen neuen Dirigenten Jürgen Otto vorstellen. Der leitet den Chor zwar schon seit 1. Januar, das Konzert am Samstag ist nach zehn Monaten aber seine Premiere. Um ein breites Publikum anzusprechen, hat der Männerchor ein "gemischtes Programm", wie Koppers sagt, zusammengestellt. "Chormusik hat es schwer, jüngere Mitglieder zu finden. Wir hoffen, durch dieses Konzert auch Menschen zu finden, die sich für unseren Chor begeistern lassen", erklärt der Vorsitzende. Dazu beitragen dürfte sicherlich die Sopranistin Joyce Kappenstein, die als Solistin für das Konzert gewonnen werden konnte. Die gebürtige Amerikanerin, die kürzlich den Borkener Klaus Kappenstein geheiratet hat, ist bekannt für ihr unkonventionelle Art. "Ich bewege mich sehr gerne und mag es nicht, nur stur auf der Bühne zu stehen. Wenn mir danach ist, tanze ich auch", sagt sie. Denn sie gebe sich grundsätzlich so, wie sie ist, meint sie. Für das Konzert habe sie Musikstücke ausgewählt, die ihr auch selber Spaß machen und bei denen sie sich dem Publikum mitteilen kann. "Ich freue mich sehr auf den Auftritt in Bocholt", sagt sie. Am Samstag wird sie zum Beispiel Solo "An die Musik" und "Die Forelle" von Franz Schubert vortragen. Mit dem MGV wird sie unter anderem Stücke aus "My fair Lady" vortragen. Die Arbeit mit dem Männergesangverein ist für sie spannend, denn in Amerika gebe es so etwa praktisch nicht, sagt Joyce Kappenstein. Reizvoll ist auch das Programm, das sie zusammen mit dem Pianisten Georg Mersmann - Lehrer für Klavier an der Jugendmusik- und Kunstschule der Stadt Wesel - darbieten wird. "Summertime" von Gershwin gehört ebenso dazu wie "Dein ist mein ganzes Herz" von Lehar. Getreu dem Konzertmotto "Jeder auf seine Weis´" reicht das musikalische Spektrum von Klassik, Musical und Operette über Jazz bis zu modernen Kompositionen. "Wir wollen versuchen, dem Publikum die Stimmung der Musik zu vermitteln. Wenn im Lied ein Bach fließt, sollen die Besucher dies sehen", erläutert Chorleiter Jürgen Otto. Der MGV, der derzeit 48 aktive Sänger hat, singt deshalb nicht nur "Nächtliches Ständchen" oder "Die Nacht" von Schubert und "Der träumende See" von Schumann, sondern auch Vagantenlieder und "Die Maske in Blau". Eine Chance bekommen auch zwei Nachwuchskünstlerinnen. Kerstin Schmelting und Christina Mersmann werden zum Beispiel zwei ungarische Tänze von Brahms vierhändig auf dem Piano spielen. "Jazz pur nass" heißt ein weiteres Intermezzo. Karten für das Festkonzert zum 115-jährigen Bestehen des MGV am Samstag, 4. November, um 19.30 Uhr im städtischen Bühnenhaus sind in der Stadtinformation in der Kreuzstraße und bei allen Sängern des Chores erhältlich. Artikel zu finden im BBV - Net unter http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/140900 |
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Schaler Beigeschmack"Jeder auf seine Weis! So und nicht anders, Herr van Leeuwen muss ich auch Ihre Wiedergabe des `Festkonzertes des MGV Sängerbund` vom Samstagabend deuten. Es ist schon eine Beleidigung der Sopranistin Joyce Kappenstein von Ihnen, in so einer abwertenden und beleidigenden Leserbrief Kritik zu schreiben. Wenn Frau Kappenstein auf `Ihre Weise` mit den Kindern auf der Bühne konzertierte oder auf `Ihre Weise` Zarah Leander interpretiert `unter lautem Beifall` der mehr als zufriedenen Zuhörer, so kann ich nur sagen, dass Sie, Herr van Leeuwen, mit dem Artikel vom Montag auf `Ihre Weise` dem Festkonzert des MGV Sängerbund als Nachtisch des Menüs einen mehr als schalen Beigeschmack gegeben haben!" Im Namen des Vorstandes Josef Ewertz Artikel zu finden im BBV - Net unter http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/141083 |
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"Einstimmigkeit" bleibt beim MGV Sängerbund die AusnahmeBOCHOLT (toe). "Einstimmig", wie es in einen Gesangsverein sonst eher die Ausnahme ist, ging es bei der Jahreshauptversammlung des MGV "Sängerbund" 1885 e.V. Bocholt zu. Die Vorschläge für den neu zu besetzenden Vorstand wurden von den Mitgliedern nahezu alle geschlossen angenommen. Nach einer Begrüßung stand die Ehrung verdienter Chormitglieder auf dem Programm. Herbert Plaßmann, Edmund Fiege und Bernhard Unland wurden mit einer Urkunde des Sängerbundes Nordrhein-Westfalens sowie mit einem Orden geehrt, der das neue Emblem des Vereins zeigt. Die Jubilare können zusammen auf über 140 Jahre Chorarbeit und ehrenamtliche Tätigkeit stolz sein. Die Neuwahl des Vorstandes im Anschluss verlief ohne Überraschungen. Ohne Gegenstimme wurde Rudi Koppers zum ersten Vorsitzenden gewählt. Dieser hatte das Amt schon im Vorjahr zusammen mit Günter Wevers kommissarisch besetzt. Die Arbeit dieser Doppelspitze wird auch nach den Wahlen fortgesetzt werden, da Wevers den vakanten Posten des zweiten Vorsitzenden übernimmt. Weiter wurden folgende Personen in ihren Ämtern bestätigt oder neugewählt: Erster Schriftführer wird Boris Vering, wobei ihm Hans Spandern als zweiter Schriftführer zur Seite steht. Josef Evertz (Hauptkassierer), Heinz Frieg und Helmut Stillert (vertretende Kassierer) kümmern sich in Zukunft um die Finanzen. Markus Holtick bekleidet das Amt des Pressewartes. Der alte und neue Kassenwart Josef Evertz konnte berichten, dass der Verein auch zu Beginn des neuen Jahrtausends "finanziell gut gerüstet sei", warnte aber angesischts steigender Ausgaben vor "übertriebener Euphorie". Auch international ist der Sängerbund aktiv. Am 12. Februar ist ein Freundschaftssingen im niederländischen Ijbergen geplant. Neue Mitglieder sind immer gerne willkommen. Artikel zu finden im BBV - Net unter Url: http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/134437 |
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Erneut Ehrung für ReichsteinBocholt (se). Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung lud der MGV Sängerbund e. V.Bocholt am Samstagabend in die Gaststätte Matschke ein. Im Mittelpunkt stand die Ehrung des langjährigen Vorsitzenden und jetzigen Ehrenvorsitzenden Günther Reichstein, der im vergangenen Monat mit dem Goldenen Ehrenring des Sängerbundes NRW ausgezeichnet wurde. Er erhielt diese besondere Ehrung für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit und außerordentlichen Verdienste als Vorsitzender des Sängerkreises Westmünsterland. "Wir sind sehr stolz darauf, einen Sänger in unseren Reihen zu haben, dem eine solch hohe Ehrung zuteil wurde. Bisher haben erst sieben Mitglieder diesen Ring erhalten", meinte Günther Wevers. Durch den weiteren Verlauf der Versammlung führte der kommissarisch eingesetzte Vorsitzende Rudi Koppers. Er erläuterte die Gründe für einen baldigen Dirigentenwechsel und stellte die diesbezüglichen Aktivitäten des Vorstandes vor. Artikel zu finden im BBV - Net unter http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/132414 |
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Chöre aus drei europäischen Ländern im StadttheaterBocholt (tt). Ganz im Zeichen des europäischen Gedankens steht das Sängerfest, zu dem der MGV Sängerbund 1885 und das städtische Kulturamt am Samstag, 5. Juni, ins Stadttheater einladen. Unter dem Motto treten fünf Chöre aus drei europäischen Ländern mit mehr als 250 Sängern auf. Erwartet werden 50 Sänger des "Bocantochores" aus der belgischen Partnerstadt Bocholt. Sie werden dirigiert von Jos Paumen. Anreisen wird auch der gemischte Operettenchor "Amicitia" aus dem niederländischen Zevenaar. Mit rund 60 Sängern tritt der Männerchor Aalten auf. Auf dem Programm steht unter anderem das Lied "Gib uns Herr den Frieden" von Otto Groll. Ebenfalls aus den Niederlanden kommt der etwa 70 Stimmen starke Männerchor Almelo. Beide Chöre arbeiten mit der Solistin Henriette van Litt zusammen. Von den Bocholtern MGV-Sängern werden Lieder wie "Funiculi - Funicula" oder "Sierra madre del Sur" gesungen. Zu einem stimmgewaltigen Abschluß werden alle 250 Mitwirkenden zusammen das alte schottische Volkslied "Dank an die Freunde" (Amazing Grace) vortragen. Die musikalische Leitung des Konzerts liegt beim Dirigenten vom Sängerbund, Ton de Waal, der auch die holländischen Chöre dirigieren wird. Begleitet werden die Sänger von der Pianistin Miriam Versteegen. Die musikalischen Gäste werden am Nachmittag vor dem Konzert im Foyer des Rathauses von Vertretern der Stadt empfangen. Anschließend besichtigen sie die Innenstadt. Das Konzert im Stadttheater beginnt dann um 19 Uhr. Karten sind bei den Sängern sowie im Theaterbüro an der Kreuzstraße erhältlich. Artikel zu finden im BBV - Net unter http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/128291 |
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MGV Sängerbund stimmt auf das Weihnachtsfest einEine wohltuende Ruhepause...Bocholt. Eine wohltuende Ruhepause inmitten von Streß und Hektik verbreitete am Samstag abend der MGV Sängerbund. In der leider nur halbgefüllten Christuskirche gab er zusammen mit dem Jugendsinfonieorchester der Musikschule die Möglichkeit. der vorweihnachtlichen Betriebsamkeit einige Zeit zu entfliehen. In dieser dunklen Jahreszeit wollte der Sängerbund ein wenig das Grau des Alltags aufhellen. Johannes Tepaße vom Sängerbund betonte in seiner Einführung, daß Kriege zeigten, wie wichtig Hoffnungsschimmer gerade jetzt seien. Besinnlich begann das Sinfonieorchester mit einer Ouvertüre von Bach. Zarte Töne füllten die Kirche und verbreiten eine entspannende Atmosphäre. Geleitet von Ludger Latos glänzten alle 35 Musiker. Höhepunkte aber setzten die verschiedenen Soliparts. Martin Hennekens Fingerfertigkeit am Cello gab dem lyrischen Andante einen verträumten Klang. Bezaubern konnten auch Simone Feldhaus und Gesind Telahr mit anspruchsvollen Oboensoli. Anschließend zeigte der Sängerbund, daß er nicht umsonst seinen guten Ruf hat. Manchmal leise, fast flüsternd, dann plötzlich anschwellend, bis die Töne die gesamte Kirche erfüllten, schallten die Klänge durch das Gotteshaus. Mit bekannten Lieder, aber auch Eigenkompositionen von "Ton de Waal" bot der Chor ein abwechslungsreiches Programm. Zum Abschluß präsentierten Chor und Orchester zusammen mit ihren Zuhörern das Weihnachtslied "Stille Nacht", bevor die Sänger und Musiker mit viel Applaus belohnt wurden. Ein wunderbares Konzert, das Zeit zum Luft holen gab und auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmte. Cornelia Querbach Artikel zu finden im BBV - Net unter
http://www.bbv-net.de/public/article/regional/bocholt/124257 |
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